Es ist nie zu spät ...

für eine glückliche Kindheit. „Es ist unumstritten, dass schwierige Kindheitserlebnisse Spuren in uns hinterlassen und dass die Umgebung, in der wir aufwachsen, unsere Entwicklung beeinflusst“, schreibt der Finne Ben Furmann, „aber es gibt viele Wege, das Leben zu meistern“. In dem geschützten Rahmen einer neuen Familie können ältere Kinder und auch noch Jugendliche für ihre psychische Entwicklung entscheidende Erfahrungen machen. Die vielen schriftlichen Berichte, die über die Kinder und Jugendlichen in der Jugendhilfe verfasst werden, bergen z.B. die Gefahr in sich, dass die negativen Zuschreibungen dazu führen, dass der häufige Wunsch auch älterer Kinder und Jugendlichen nach einer neuen Familie, nicht angemessen wahrgenommen wird. Die Familien unserer Netzwerkes sind offen für alle Kinder und Jugendlichen, die sich nach einer belasteten Kindheit, eine neue Familie wünschen. Auch ein 14jähriger Jugendlicher, der von seinem Selbstkonzept häufig schon an die Verselbständigung denkt, kann in einer offenen Familie noch eine „kräftige Portion“ Geborgenheit und Sicherheit erfahren. Nachholen können, was man braucht, um das eigene Leben zu meistern, dabei wollen wir einen grundlegenden Beitrag leisten.

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